Montag, 3. Februar 2014

Selfmade-Haarmaske im Test

 Da im Internet momentan ein richtiger Trend hin zu natürlicher Kosmetik entsteht, habe ich eine der angepriesenen Selfmade-Haarmasken probiert. Diese gilt als wahre Wunderwaffe.


Hierzu benötigt man:

- 1 Eidotter
- ein wenig Honig
- Olivenöl oder Kokosnussöl



Ich habe Olivenöl verwendet, da die Haarmaske so günstig und einfach aus Zutaten gemacht werden kann, die man meistens sowieso hat. Wer den Geruch nicht mag muss wohl auf das Kokosöl zurückgreifen.
Den Honig habe ich in der Mikrowelle erwärmt, damit er sich besser mit den anderen Zutaten vermengen lässt. Danach habe ich den Eidotter und so viel Olivenöl hinzugefügt, bis ich der Meinung war, dass ich meine gesamten Haare damit bedecken kann.

Zugegeben, appetitlich sah das ganze nicht aus und ich hatte ziemliche Hemmungen, mir das in die Haare zu schmieren. Vorsichtshalber habe ich ein altes Shirt und ein altes Handtuch verwendet. Aufgetragen habe ich das ganze über der Badewanne und dann mit Frischhaltefolie umwickelt, damit es keine Sauerei gibt.

Nach 30 Minuten Einwirkzeit dann der Moment der Wahrheit: Würde ich das jeh wieder aus meinen Haaren kriegen?

Zuerst habe ich es nur mit Wasser versucht, was überraschend gut ging, wenn man bedenkt dass Öl in der Maske ist. Aber um das Shampoo kommt man natürlich nicht herum. Danach verwende ich einen Conditioner (Brilliant Brunette), weil eine Haarkur immer das Haar "aufmacht", damit es die Nährstoffe aufnehmen kann, Conditioner "schließen" die Haarstruktur danach wieder. Genauso sollte man auch bei herkömmlichen Haarkuren verfahren (natürlich dann ohne Shampoo).

Die Haare fühlten sich schon etwas seltsam an, nicht so weich wie nach einer normalen Kur. Beim Föhnen war ich zuerst begeistert, weil meine (gebleichten) Spitzen echt besser aussahen, aber ich hatte einen wirklich strähnigen Ansatz. Und falls jemand Bedenken hat wegen der angeblich bleichenden Wirkung von Honig: Ich habe davon nichts gemerkt.

Fazit: Vielleicht muss ich das nächste Mal 2x shampoonieren, alles in Allem waren meine Haare glänzend und die Spitzen sahen besser aus. Ich kann mir auch schwer vorstellen, so etwas in meinen Alltag zu integrieren. Wenn jemand bewusst auf Künstliches, Silikone und andere Schadstoffe verzichten möchte, um sich und der Umwelt etwas Gutes zu tun, der ist mit der Selfmade-Haarmaske gut beraten. Den Geldbeutel schont sie zudem auch.




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